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Erfolgreiche Teilnahme an Süddeutschen-Leichtathletik-Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende standen in Koblenz die Süddeutschen-Leichtathletik-Meisterschaften der U16 auf dem Programm, zu denen sich erstmalig auch Maximilian Lang vom TV Jahn Plaidt qualifiziert hatte. Um hier überhaupt an den Start gehen zu dürfen, musste vorab eine Norm in der jeweiligen Disziplin erreicht werden, was Max in seiner Paradedisziplin, den 3.000m, auch gelang.

Mit sehr viel Respekt reiste er am Sonntag-Morgen nach Koblenz, um sich unter anderem mit Anwärtern auf den Deutschen Meistertitel (diese finden Ende Juli ebenfalls in Koblenz statt) der U16 zu messen, zu denen Max vergleichsweise nicht qualifiziert ist. Der Respekt zollte sicherlich auch daher, dass Max die schlechteste Qualifikationsleistung aller Teilnehmenden vorzuweisen hatte und damit auf dem Papier erst einmal schwächster Teilnehmer war. Sein Trainer Nico Nübel sprach ihm aber von Beginn an Mut zu, erklärte ihm, dass viele davon träumen würden, überhaupt hier an den Start gehen zu dürfen und dass er von daher eigentlich nur gewinnen kann. Außerdem kenne er seine Willenstärke und seinen Kampfgeist er könne sich sicher sein, dass er das Rennen nicht auf dem letzten Platz beenden würde (ob sein Trainer eine Vorahnung hatte?).
Von Beginn an entwickelte sich ein Rennen auf hohem Niveau mit mächtig Tempo, bei dem sich Max in einer größeren Gruppe erwartungsgemäß am Ende des 18-Köpfigen-Feldes aufhielt. Nach circa der Hälfte der 3.000m-Strecke wurde das Feld immer mehr auseinandergezogen und die Gruppe am Ende des Feldes zählte nur noch vier Läufer. Auch diese trennte sich jedoch Meter um Meter, sodass alle vier Läufer quasi alleine auf die letzten beiden Stadionrunden gingen. Max kämpfte verbissen, um den Anschluss an den vorletzten Läufer halten zu können und konnte auf der vorletzten Runden vorbeigehen und etwas Meter dazwischen bringen. Dadurch schob er sich aber auch Meter um Meter an die beiden Athleten vor sich heran, die er dann in seiner typischen Manier auf den letzten 200m des Rennens attackierte und somit auf einem hervorragenden 15. Platz und mit einer Zeit von 10:14,78 min ins Ziel kam. 
Auch sein Trainer war begeistert nach dem Rennen: „Dieser Kerl hat so einen Willen auf den letzten 200m, ich jedes Mal aufs Neue begeistert! Das heute, hat er so verdient und er hat gesehen, dass er mit den Besten Athleten Süddeutschlands mithalten kann (wenn auch nicht ganz vorne)!“

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Veröffentlichung

So, 30. Juni 2024

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